TIP - Themen- und Informationspark e.V.
Lausitzer Seenland

Schauwerkstatt und Modellbauaustellung in der ehemalige Puschkin-Schule
Sprembergerstraße 18 - 03119 Welzow in Zusammenarbeit mit der
Kleinen Lausitz - Erlebnis- und Miniaturenpark Elsterwerda.

   
 

Noch mehr "Lausitz" in Elsterwerda
Artikel Lausitzer Rundschau, Herzberg, 09. September 2015

Erlebnis- und Miniaturenpark um drei Modelle erweitert

Elsterwerda Die Lausitz auf 30 000 Quadratmetern – das gibt es nur im Miniaturenpark Elsterwerda. Der hat sich jetzt um drei neue Sehenswürdigkeiten erweitert. Und das Werkeln nimmt kein Ende: Andere Projekte sind in Planung, bei denen erstmals auch Exotik mit ins Spiel kommt.




Die "Kleine Lausitz" wird immer größer. Neben einem einzigartigen Keramikbrunnen, haben nun auch der Wasserturm Elsterwerda-Biehla und eine Karte des Lausitzer Seenlandes mit mehreren Miniaturen im Maßstab 1:1000 ihren Platz auf dem Areal im Elsterwerdaer Gewerbegebiet gefunden. Damit stehen nun insgesamt 85 Modelle im Park.

Frank Brunne vom Verein Themen- und Informationspark Lausitzer Seenland ist seit Anfang 2014 Betreiber des Parks. "Auf der Karte des Seenlandes sind Miniaturen zu sehen, von denen einige hier im Park stehen", sagt der Hoyerswerdaer. Wie zum Beispiel der Cottbuser Wasserturm. Hergestellt werden die Modelle des Vereins von Teilnehmern aus Jobcenter-Maßnahmen. Der neue Wasserturm von Biehla ist durch das Jobcenter Bad Liebenwerda gefördert worden.

Ohne Fördermaßnahme, aber mit sehr viel Herzblut und Leidenschaft, ist ein ganz spezielles Geschenk an den Miniaturenpark entstanden. Im Wandelgarten neben der Vogelvoliere, umringt von Weinreben, hat der Keramikbrunnen seinen idyllischen Platz gefunden. Gestaltet aus Vasen, Tassen und Teekannen, die zum Teil vom ehemaligen Steingutwerk Elsterwerda stammen, soll dieses Kunstwerk die Tradition der Keramikherstellung der Stadt zeigen.

Gesponsert hat ihn Jürgen Wehner von der Firma Lausitzkeramik. Rund 500 Stunden Arbeit stecken in dem Brunnen, seit Juli ist er in Betrieb. "Viele Leute vom damaligen Steingutwerk werden die Keramik sicherlich wieder erkennen", vermutet Wehner, der beim Gestalten des Brunnens von Gerhard Scherf unterstützt wurde. Beide haben früher im Steingutwerk gearbeitet. "Am schwierigsten war es, die schwimmende Keramikkugel auf dem Brunnen zu kalibrieren", erzählt Jürgen Wehner. Lange habe er daran herumgetüftelt.

Sichtlich erfreut über die neuen Modelle, will sich Frank Brunne dennoch nicht darauf ausruhen. Hier und da sollen einige Miniaturen versetzt werden, damit die kleinen Sehenswürdigkeiten auch im Park regional zusammenpassen. Der übrige Platz soll nicht leer bleiben.

Demnächst kommen die Wilhelmsmühle Cottbus und die Festungsanlage Peitz hinzu. Und exotisch soll es außerdem werden: Eine japanische Tempelanlage umringt von einem asiatischen Garten mit flachem Flusslauf ist bereits in Arbeit. Dieses Modell soll die Besucher erstmals weg vom Lausitzer Charme in eine exotische Welt führen.

Ein bereits fertiggestelltes Modell führte den Modellbau-Verein Ende August in den Branitzer Park. Dort fand die Präsentation des neuen Cottbuser Staatstheater-Spielplans statt, auf der Frank Brunne und sein Team die frisch angefertigte Miniatur des Staatstheaters präsentierten.

Ganze vier Jahre wurde daran gewerkelt. Jetzt muss noch über den Standort entschieden werden. "Die Miniatur wird in Cottbus bleiben", weiß Frank Brunne schon jetzt. Zur Option stehen das Stadtmuseum und Galeria Kaufhof.

 

   
 

Kleine Lausitz - Erlebnis- und Miniaturenpark Elsterwerda